Leber, Stress und unsere Emotionen

Eingetragen: von admin unter Allgemeines.

Die Leber ist das größte Organ in unserem Körper. Sie spielt eine Schlüsselrolle für unsere Gesundheit. in unserem Körper. In der chinesischen Medizin sagt man:Das Gehirn ist verantwortlich für Nerven und Denken, die Leber für das gesunde Funktionieren des Körpers. Unentbehrlich ist die Leber für Blutgerinnung, Stoffwechsel, Hormone, Speicherung und Krankheitsabwehr.

Die Leber leistet auch die Entgiftung des Körpers, was in unseren Zeiten von herausragender Bedeutung ist, nehmen wir doch mit unserer Nahrung Zehntausende (bis zu 100,000) chemischer Stoffe auf, die von den Herstellern den Lebenssmitteln zugesetzt werden. Wenn die Leber nicht gut funktioniert, leidet die Entgiftung unseres Körpers. Arbeitet die Leber nicht gut, überschwemmen unzählige Giftstoffe und schädliche Abbauprodukte den Körper. Ohne Leber könnten wir nicht mehr verkraften, was wir täglich an naturfernen Nahrungsmitteln verzehren.

Der Leber geht es gut. Alle Organe freuen sich. Auch die Gefühle.

In der chinesischen Medizin ist die Leber die Heimstatt bestimmter Gefühle und ein Schlüsselorgan für die Lebensenergie. Sie ist der Motor des ganzen Körpers. Die Leber hilft, das Qi, die Lebensenergie, frei zirkulieren zu lassen. Die Qualität der Augen mitentscheidet sich in der Qualität der Leber. „Die Leber öffnet sich in die Augen“, sagt ein alter chinesischer Text. Viele Augen- und Sehstörungen werden mit der Leber in Verbindung gebracht (Kaptchuk, Das große Buch dcer chinesischen Medizin, S.74).

Die Leber ist auch zuständig für bestimmte Emotionen, wie wir in einem früheren Blog aufzeigten. Ärger, Zorn, Wut schlagen auf die Leber durch und sie kann dann ihren Aufgaben nicht mehr vollständig nachgehen. Herz und Leber reagieren am empfindlichsten auf emotionelle Störungen (Kaptchuk, S. 145), oftmals bedingt durch Stress. Der Erforscher der chinesischen Medizin, Klaus-Dieter Platsch, schreibt zur Leber (Psychosamatik in der chinesischen Medizin, 2. Auflage, 2005): „Die Schwäche der Leber kann sich in emotionaler Labilität, Reizbarkeit, innerer Spannung und Depression zeigen.“

Und Kaptchuk (S. 73) schreibt: „Eine Disharmonie der Leber betrifft unmittelbar den Gemütszustand des Individuums. Ärger und Enttäuschung wirken sich besonders auf die Leber aus.“

Vor allem wenn emotionale Störungen zur Normalitität werden, was sich in der herrschenden, stressreichen Arbeitswelt kaum noch vermeiden läßt, muß man aufpassen, denn dann beginnen die Organe mehr und mehr und dauerhaft zu leiden. Warum das so ist, kann man bei Manfred Hoefle lesen (Managerismus, Weinheim, 2010).
Was machen?
Eine bestimmte Klasse natürliche Wirkstoffe, Adaptogene genannt, hilft, mit Stress schöpferisch umzugehen. Sie stärken die Organe durch die Vielfalt ihrer Wirkstoffe. Die Adaptogene bilden einen Schutzwall, der es Stressoren schwieriger macht, die Organe zu schädigen. Auch die negativen Emotionen bekommen wir dann besser unter Kontrolle.

Wenn wir dir die Leber stärken, ihr Energie geben, ihr Funktionieren erhalten, erreichen wir viererlei:

(1) Wir schützen die Leber vor den Wirkungen negativer Emotionen, erschweren also ihre Schädigung.
(2) Wir erhalten ihre Funktionstüchtigkeit, sodaß die Leber ihren Funktionen für den Stoffwechsel und die Entgiftung unseres Körpers gestärkt nachgehen kann.
(3) Wir erzeugen oder erhalten eine positive Emotionalität.
(4) Wir stärken unsere Augen.

Der Leber helfen Schisandra, Astragalus, Cordyceps, He shou wu (Fo-ti), Holy Basil (Tulsi), Goji (Lycium) und Reishi. Schisandra unterstützt am meisten, gefolgt von Astragalus (In der Zeitschrift Biomedical Chromatography Nr. 25/2011 wurden die jüngsten Forschungsergebnisse hierzu dargestellt.)

Schisandra hat wie alle Adaptogene ein umfassendes Wirkungsprofil (siehe Fragen & Antworten zu Schisandra: Stresschutz, Stärkung des Immunsystems, Antioxidanz, Herz, sexuelle Leistungsfähigkeit und mehr: nicht unsere Erfindung, das sagt die Wissenschaft), leistet also mehr als „nur“ die Leber zu stärken.

Schisandra kommt aus China. Die Wirkstoffe werden aus den Beeren des Strauches in biologischem Anbau erzeugt. Man muß also keine Angst haben, mit Schisandra der Leber neue Toxine zuzuführen. Schisandra hilft vielmehr der Leber mit Giftstoffen besser fertig zu werden.

5 Kommentare

Geben Sie ein Kommentar ab