Adaptogene für Frauen (1): Überblick

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Adaptogene für Frauen (1): Überblick

Wir berichten in einigen Blogs, welche adaptogenen Pflanzen und Vitalpilze für Frauen besonders gute Wirkungen erzeugen.

Wir beginnen mit Shatavari, gefolgt von Nordamerikanischem Ginseng und Tulsi. Die beiden Ersten sind die beiden Adaptogene, in denen Frauen ausführlich angesprochen sind, auch in der Forschung. In der Praxis ohnehin. Später werden wir dann weitere Adaptogene ansprechen. Auch die heute nicht erwähnten Adaptogene für Frauen erzeugen vielfache Wirkungen, die Frauen in ihrem Leben unterstützen.

Insgesamt werden wir folgende Adaptogene vorstellen:

  • *Shatavari

  • *Nordamerikanischer Ginseng

  • *Tulsi

  • *Ashwagandha

  • *Fo-Ti

  • *Reishi

Adaptogene sind Vitalstoffe mit der höchsten Wirkungsklasse. Sie helfen dem Körper, sich an Störungen, seien es selbsterzeugte oder von außen kommende, anzupassen. Daher der Name Adaptogen. Sie leisten einen dynamischen Harmonisierungs- und Wiederherstellungsprozeß, werden daher oftmals mit Anti-Aging, sogar Verjüngung in Verbindung gebracht. Sie verbessern die Fähigkeit des Körpers (Gehirn immer eingeschlossen) sich mit Stressoren, wo immer sie herkommen, wirksam auseinanderzusetzen. Und Stress ist, informiert uns der französischen Forscher David Servan-Schreiber (Die neue Medizin der Emotionen) für eine große Zahl körperlicher Verwerfungen verantwortlich. Es gibt daher nicht viele davon. Sie sind nicht durch andere „Interventionen“ in den Körper zu ersetzen. Frauen müssen sich einerseits mit den gleichen Stressoren wie Männer auseinandersetzen, sie haben aber auch mit Herausforderungen ihrer Körper wie ihrer Umwelt zu tun, die nur sie treffen.

Wie können Adaptogene Frauen helfen, deren Leben angenehmer gestalten, bis in ein hohes Alter? Die Adaptogene welche wir vorstellen, helfen auch Männern oder Menschen, die sich keinem Geschlecht zuweisen lassen. Adaptogene diskriminieren nicht wie etwa geschlechtsspezifische Medikamente (Beispiel Viagra), die auch älteren Männern noch guten Sex erlauben sollen. Wir konzentrieren uns in diesem Text auf Frauen, nicht zuletzt, weil Frauen in der modernen Arbeits- und Familienwelt besonders hohen Belastungen ausgesetzt sind. Ein Mann erzeugt keine Kinder, sein Körper, sein Hormonsystem, seine Emotionen unterscheiden sich von denen von Männern.

Stress stört das Hormonsystem, insbesondere die Nebenniere, die mit anderen Hormonsystemen im Körper in ständiger Verbindung steht. Eine Fülle von Störungen im Körper sind die Folge, eine davon chronische Müdigkeit. Und hier hilft Shatavari (Yance, S. 118).

Frauen leiden in besonderer Weise unter Stress. Stress erzeugt einen Mangel an Energie und bringt das Hormonsystem durcheinander. Dies liegt zum einen an ihren unterschiedlichen arbeitenden Hormonsystem, zum anderen an sozialen Bedingungen wie Kindererziehung und beruflichen Nachteilen, wenn nicht sogar Diskriminierungen. Eine Frau kann sich jedoch auch selbst helfen. Selbst ist die Frau.

Um Stress, Müdigkeit, Erschöpfung, Angstgefühlen und Einbußen an Wohlbefinden zu verringern, greifen Frauen oft zu Produkten wie Schokolade, Kaffee, Tee, glutenfreien Backwaren mit Zucker, Energiegetränken, selbst Cola, Zigaretten kommen noch dazu. Diese Produkte leisten in der Tat etwas, eine schnelle Stimulierung. Sie sind aber nicht ohne. Koffein und Zucker – auch in ihren biologisch sauberen Formen – helfen für die Stress- und Energieprobleme und ernsthafte Herausforderungen für Frauen wie Wechsellagen, aber nicht lange. Sie können vieles schlimmer machen, eine Achterbahnfahrt, hoch und niedrig und können sogar abhängig machen.

Die Natur hat uns jedoch Heilpflanzen und Vitalpilze geschenkt, Adaptogene genannt, die an den Kern der Stress- und Energiekrise gehen und direkt auf hormonelle Ungleichgewichte und Energiedefizite zielen. Negative Emotionen wie Angst, Traurigsein, Ärger, Freudlossein, die zunehmend jüngere Frauen zu Zigaretten greifen lassen, ihnen ihre Energie nehmen. In der chinesischen und indischen Heilkunde wird – im Gegensatz zur westlichen – die Auswirkung von Emotionen auf körperliches und geistiges Wohlbefinden durchgängig angesprochen und wissenschaftlich erkundet und für die Lebenspraxis gelehrt. Man denke an das indische und chinesische Yoga (Kaptchuk, Thomas Ots, Annäherungen an die traditionelle chinesische Medizin). Ein Forscherteam aus Finnland hat sämtliche Emotionen, positiv und negativ, mit bestimmten Organen verknüpfen können (Nummenmaa u.a., 2014: Bodily maps of emotions). Wenn jemand seine Organe durch Adaptogene fördert, hilft er auch seinen Emotionen, er verhindert, dass negative Emotionen seinen Organen Schaden zufügen. Der größte Teil menschlichen Leidens, sagt der Biologe Maturana, entsteht durch die Ablehnung der Liebe. Wer sich selbst liebt, seinen Körper, ist kein Egoist. Es ist der erste, unverzichtbare Schritt um andere lieben zu lernen.

Wenn jemand längere Zeit anhaltendem Stress oder Belastungen ausgesetzt ist, chronischem Stress, wie viele von uns, so nimmt der Körper dies als konstante Gefahr wahr. Die Hormonproduktion in der Nebenniere gerät aus dem Gleichgewicht, auf Dauer, das Stresshormon Cortisol wird im Übermaß in den Körper gepumpt, Nebennierenschwäche, ihre Überlastung kehrt ein, die Hormonproduktion ist gestört, Energieschwäche resultiert. Die Folgen sind massiv und wir können sie hier nicht aufführen. Alles im Körper, wirklich alles, kann leiden, was natürlich für Männer genauso zutrifft. Müde aufwachen, zu wenig schlafen, ist nur eine Folge, und nicht die schlimmste.

Adaptogene haben ihren Namen auch daher, daß sie uns helfen, mit dem Stress im Leben besser umzugehen, seine Negativwirkungen zu bremsen, das körperliche Funktionieren der Organe und des Hormonsystems zu normalisieren, anzupassen. Sie sind Harmonisierer. Sie lassen uns harmonischer leben und besser mit den Herausforderungen des Lebens umgehen. Sie geben uns mehr Ruhe und erhöhen gleichzeitig das Energieniveau. Man kann also die Herausforderungen in Beruf und Familie leichter bewältigen, mehr aus seinem Leben machen, in welchem Alter auch immer. Dies sind nicht die einzigen Wirkungen. Sie schützen etwa die Zellen des Körpers vor Belastungen. Das Blut beginnt normaler zu zirkulieren.

Adaptogene sind keine Stimulantien, die schnell etwas bewirken, und dann den Körper und Geist wieder zurückfallen lassen. Man kann sie auf Dauer einnehmen. Sie halten das Energieniveau des Körpers auf einem hohen Niveau und machen nicht abhängig. In den Organen leben Gefühle, und stresserzeugte, negative Gefühle schaden den Organen.

Was wir hier berichten sind natürlich nicht unsere Erfindungen. Wir stellen die Einsichten vor, wie wir sie etwa in Texten von Winston & Maimes und Yance finden und der großen Zahl wissenschaftlicher Untersuchungen zu Adaptogenen.

Wir werden uns mit folgenden Adaptogene näher beschäftigen, mit den ersten beiden – Shatavari und Nordamerikanischer Ginseng – ausführlicher. Wir bitten die Leser zu beachten: Uns ist nicht erlaubt, auf Gesundheitswirkungen konkret einzugehen. Der nächste Text beschäftigt sich mit Shatavari (Asparagus racemosus).

Quelle: Mantak Chia, Awaken healing light of the Tao.

Chia hat ausführlich Praktiken vorgestellt.

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