Ginseng- Ein (kleiner) Überblick

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Überblick


Wurzel des Panax Ginseng

Ginseng ist das bekannteste pflanzliche Nahrungsergäzungsmittel. Ginseng ist ein unbestrittenes Adaptogen. Viele wissenschaftliche Beiträge haben sich mit seiner Wirksamkeit beschäftigt. Seit mehr als 2000 Jahren in Ostasien im Einsatz. Die konventionelle Medizin tut sich bis heute mit Ginseng schwer. Noch im Jahr 2013 liest man in der britischen Medizinzeitschrift The Lancet einen Beitrag über Ginseng unter dem Titel „Quackery“, Quacksalberei.1 Der Inhalt des Beitrages ist jedoch überraschend positiv. Auch American Ginseng wird eingeschlossen. Und sogar der Begriff Adaptogen ist angesprochen: „Stellt Homöostase [körperliches Gleichgewicht] als Antwort auf Stressoren wieder her“.

Die Ginsengs sind ein gutes Beispiel dafür, wie uns die Natur sichere und wirkungsvolle Biowirkstoffkomplexe zur Verfügung stellt, die uns erlauben, die Qualität unseres Lebens beträchtlich zu verbessern. Die Menschen kannten die vielfältige Wirkungen schon seit Jahrhunderten. Adaptogene wie Ginseng reflektieren die Naturgesetze der Langlebigkeit.

Wer Ginseng einnimmt – und dies gilt für alle Ginsengvarianten – führt seinem Körper bioaktive Wirkstoffe zu, die dann im Körper ständig unterwegs sind, um Problembereiche zu entdecken oder gar nicht erst entstehen zu lassen, nicht nur im Gehirn.

Ein Beispiel: Niedrige Temperaturen. Wer Ginseng nimmt, alle Ginsengs, kommt damit besser zurecht. Warum Erkältungsmittel? Warum nicht Ginseng? Wie konnten die Indianer extrem kaltes Wetter überstehen? Gleiches gilt für die Menschen im Norden Asiens (Tibet, Mongolei). Alle Ginsengs helfen, natürlich auch der amerikanische. Was/wer spricht dagegen? Wir kennen die Antwort, schreiben sie aber nicht hier. Wenn Sportler Erkältungsmittel nehmen und sich dadurch einem Dopingverdacht aussetzen. Selbst schuld. Wir geben keine Empfehlung, sagen nur: ausprobieren. Machen wie Steve Jobs. Ausprobieren, sehen ob es ankommt, bei Ginseng im Körper. Jeder ist der Unternehmer seines eigenen Körpers.

Weit über 5000 wissenschaftliche Artikel wurden allein über Panax Ginseng veröffentlicht, zu rotem – eine Variante von Panax Ginseng, auch koreanischem genannt, obwohl überwiegend aus China stammend – sind es über 700, zu amerikanischem Ginseng über 400, zu Panax Notoginseng über 850.

Auf die anderen „Ginsengs“ wie Eleuthero und Ashwagandha gehen wir heute nicht ein.

Die erste wissenschaftliche Untersuchung zu Ginseng wurde in China im ersten Jahrhundert veröffentlicht (Shennong Bencao Jing). Der Autor soll 2800 vor Christus gelebt haben.2 Es gibt eine englische Übersetzung seines Werkes sie fußt auf Erfahrungsberichten und der Sichtweise der traditionellen chinesischen Medizin. Die damals festgehaltenen Erkenntnisse sind auch heute noch gültig.3

Unsere Vorfahren in der Steinzeit, vor 10,000 und mehr Jahren lebend, kamen um das Essen von Heilpflanzen und –pilzen nicht herum, um zu überleben und ihre Nachkommensschaft zu sichern. Die Indianer in Nordamerika assen regelmäßig Amerikansichen Ginseng seit Urzeiten.

Adaptogene haben mit Medikamenten wenig gemeinsam, obwohl sie gelegentlich wie Medikamente eingesetzt und zunehmend in dieser Richtung erforscht werden. Wir bezeichnen sie als konzentrierte Nahrung oder Ernährung. Man kann sie umgangssprachlich als „Superkraftstoffe“ bezeichnen. Sie energetieren den menschlichen Organismus einschließlich des Gehirns. Sie fördern seine Funktionsweise, Homöostase genannt oder stellen sie wieder her. Woher nimmt ein Organismus die Energie, seinen Gesundheitszustand zu erhalten, den Abbauwirkungen des Alterns (in der Wissenschaft Seneszenz genannt), entgegen zu wirken, mit dem Stress im täglichen Leben, zunehmend chronischer Natur, umzugehen? Die Energielosigkeit eines Organismus ist sein Tod. Gesund zu leben erfordert Willenskraft, die auch im Körper als Energie verfügbar sein muß. Im Übergang zum Tod verliert der Körper zunehmend an Energie. „Stress ist der Feind der Willenskraft“, erkennt auch die moderne Psychologie.4 Man kann jedoch die Altersuhr anhalten, einige Forscher sagen sogar zurückdrehen, zumindest das Alter entschleunigen. Das ist keine kühne Behauptung oder gar quacksalberisches Gerede. Wissenschaftler sagen uns das.

Adaptogene helfen uns, die Energiebilanz in einen positiven Bereich zu verschieben oder zu stabilisieren. Sie sind Ernergiequellen. Jedermann kann das bei sich selbst testen. Die Tiere haben es spontan gemacht. Die Menschen machen es seit vielen Jahrhunderten, gar Jahrtausenden. In China, wo viele Adaptogene herkommen, hat die Elite (Kaiser und Spitzenbeamte) dem gemeinen Volk den Zugang zu Adaptogenen untersagt, weil sie so selten waren, etwa Ginseng oder der Vitalpilz Reishi. Ginseng arbeitet nicht wie die normalen Stimulantien, etwa das Koffein im Kaffee oder neuere Medikamente wie Ritalin. Wer auf das Gaspedal im Auto drückt, fährt schneller, so lange er drückt. Wer Ginseng einnimmt (und das gilt für alle Adaptogene) steigert die Leistungsfähigkeit des Motors auf natürliche Weise. Wer Streß oder den vielfältigen Störungen des körperlichen Gleichgewichts ausgesetzt ist, benötigt einen leistungsfähigen Energielieferanten.

Was bringen die Ginsengs?

Die Wirkungsvielfalt der Ginsengs gilt als unübertroffen. „Panax“ wird in Ostasiens als „Allesheiler“ übersetzt. Im Detail schildern etwa Lee und Kim wie Ginseng dem Herzen hilft.5 Der eigentliche Herzginseng ist der Panax Notoginseng. Er verfügt über weitgehend die gleichen Biowirkstoffe wie die anderen Ginsengs, aber auch einige andere, die in diesen nicht vorkommen und Herz und Blutkreislauf auf Trab halten. Wer nimmt davon Notiz? Welcher Arzt verschreibt Ginseng? Nebenwirkungen? Im Vergleich zu Arzneien vernachlässigbar. Wer die Wirkungen der unterschiedlichen Ginsengs auf Englisch nachlesen will, empfehlen wir einen Beitrag auf Mercola.com vom Juni 2015 zu den „benefits of ginseng“. Zahlreiche wissenschaftliche Belege sind angeführt. Mercola unterhält die weltweit am stärksten besuchte Website zu Gesundheitsfragen.


Panax Ginseng

Bei Ginseng ist zu beachten, was die Forscher nicht erwähnen: neben der Verbesserung der Gehirnleistung wirkt Ginseng ganzheitlich, ist nicht, wie Modafinil oder Ritalin, ein spezifisch wirkendes Medikament. Ginseng hat viele Wirkstoffe. Wir empfehlen daher Pulver, weil in ihm alle Biowirkstoffe enthalten sind. Der asiatische Ginseng (Panax Ginseng) wie der amerikanische wirken auf alle Organe des Körpers einschließlich des Immunsystems. Es handelt sich hierbei um eine Kerneigenschaft von Adaptogenen: ihre nichtspezifische Wirkung. Ginseng besitzt eine „whole person“-Wirkung, zielt auf die ganze Person. Dies unterscheidet Adaptogene von Medikamenten. Die Forscher verwenden zudem, um eine Vergleichbarkeit sicherzustellen, nur Untersuchungen mit einem Extrakt mit vier Prozent Ginsenosiden, also fast einen Nobody-Ginseng.

Sexualkraft und Ginseng

Kürzlich gab es in den USA eine lebhafte Diskussion über Ginseng. Eine pharmazeutische Unternehmung wollte ihren Ginseng patentieren lassen. Der Grund: Ginseng hilft die sexuelle Kraft zu steigern, signifikant.

Die Libido wird verstärkt, das gilt für alle Ginsengs, auch Panax Notoginseng. Es entspricht den Erfahrungen der Indianer mit amerikanischem Ginseng.6 Amerikanischer Ginseng fördert die Sexualkraft von Mann und Frau. Die Indianer wußten das schon immer. Sie lebten auf einem gesundheitlichen und energetischen Niveau, das beträchtlich über dem liegt, was wir in unserem Leben erreichen, informiert uns Al Sears. Er erwähnt im Gegensatz zu Mercola Ginseng jedoch nicht, weil er einen anderen bioaktiven Wirkstoff vorstellt.


Amerikanischer Ginseng, Panax quinquefolius

Wie die Ginsengs im Einzelnen wirken ist auch aufgrund ihrer zahlreichen Wirkstoffe noch nicht vollständig erklärt. Eine Wirkungskette (siehe hierzu ausführlich die Bücher von Winston & Maimes, 2006 und Yance, 2013) sieht eine Schlüsselfunktion in der Regulierung des Hormonsystems, insbesondere die Wirkung auf das Stresshormon Cortisol (produziert in der Nebenniere) und den Hypothalamus, ein Areal im Zwischenhirn. Dieses steuert alle hormonellen und neuronalen Prozesse im Körper. Die Wirkungsvielfalt von Ginseng und anderen Adaptogenen ist damit direkt verknüpft. Nur Adaptogene leisten diese Funktion. Sie wirken ausgleichend und normalisierend auf die Veränderungen im Körper, die teil altersbedingt, teils stresserzeugt sind.

Wir geben heute nur einen Überblick. Das Angebot ist vielfältig. Wir entscheiden uns für die Pulver von Ginseng. Der Grund ist einfach: Sämtliche Wirkstoffe sind enthalten. Auch alle sogenannten Ginsenoside, eine Untergruppe der Saponine. Saponine sind sekundäre Pflanzenstoffe, eigentlich weit verbreitet, im Ginseng jedoch von einer bemerkenswerten Wirkungskraft, deswegen nennt man sie Ginsenoside.

In einem angebotenen Ginsengprodukt sind der rote („koreanische“) asiatische Ginseng, der Noto Panax Ginseng und der Amerikanische Ginseng kombiniert. Soweit wir sehen, das einzige Produkt, weltweit, in dem nicht nur sämtliche (auch noch nicht entdeckte) Ginsenoside enthalten sind sondern auch sämtliche zusätzlichen Wirkstoffe die sich in den einzelnen Ginsengvarianten finden. Im Roten Ginseng etwa sind rund 200 Biowirkstoffe enthalten (Dong-Hyun Kim) Zu den vielfältigen Wirkungen dürfen wir uns nur zurückhaltend äußern.

Weißer und Roter Ginseng

Nach Ansicht der ostasiatischen Medizin (China, Tibet, Korea, Japan) ist der asiatische Ginseng ein “heißer” Stimulant, was ihn vom Amerikanischen Ginseng unterscheidet.

Bei asiatischem oder Panax Ginseng wird zwischen „weißem“ und „roten“ Ginseng unterschieden. Während die Pflanzen biologisch identisch sind, unterscheidet sich die Verarbeitung. Der rote wird auch koreanischer Ginseng genannt, weil sich Korea auf diesen spezialisiert hat. Beide sind hochwirksame Adaptogene. Der koreanische Ginseng kommt jedoch zunehmend aus China, weil in den dortigen Anbaugebieten keine die Belastung durch die Umwelt vorliegt.

Beim roten Ginseng wird die Wurzel nach der Ernte mit heißem Wasserdampf behandelt und danach getrocknet. Dieses Verfahren verleiht der Ginseng – Wurzel die typisch rote Farbe.

Über die Unterschiede zwischen dem koreanischen und weißen Ginseng wird unendlich gestritten. Natürlich behauptet jeder, unserer ist der beste.

Panax Noto Ginseng

In China und Japan ist die Nutzung von Notoginseng seit langem gebräuchlich. Seit „Tausend“ Jahren sagen einige Forscher.i Die Unterschiede zwischen Notoginseng, Panax Ginseng und Amerikanischem Ginseng hat Dong-Hyun Kim herausgearbeitet.7 Die Menschen nutzten die vielfältigen Wirkungen schon seit Jahrhunderten, erst jetzt legt die Wissenschaft die Wirkungsmechanismen frei.

Notoginseng hat in Ostasien den Ruf einer „Heilpflanze für den Erhalt des Lebens“ und mußte früher, bis man lernte, ihn anzubauen, nahezu in Gold aufgewogen werden. Er gilt als „König des Ginseng“. „Panax Notoginseng wurde in China als Tonikum seit Jahrtausenden genutzt um den Körper zu kräftigen und zu beleben, woran sich bis heute nichts geändert hat“8 Wie kommt somit ein solcher Ruf zustande? Durch eine lange Erfahrung der Menschen im Umgang mit dem Ginseng. Die Menschen machten sich die Wirkstoffe von Notoginseng zugute, lange bevor die Wissenschaft auf das Heilkraut aufmerksam wurde. Jetzt zieht die Forschung nach, beweist Wirkungen, welche Mensch und Tier seit „tausend Jahren“ kannten und nutzten.

Notoginseng verfügt über Saponine und andere Wirkstoffe, die andere Ginsengarten nicht aufweisen (Yance). Dazu gehören auch Polysaccharide, verbreitet in Pilzen. Diese geben Notoginseng das Vermögen, das Immunsystem zu erhalten (Gao u.a.). Die Forscher entdecken zudem neue Wirkstoffe, insbesondere Saponine (Zhang u.a). Die beiden Ginsenoside Rb1 und Rg1 wurden von Forschern der Universität Peking vor kurzem als die Schlüsselsaponine für die Harmonisierung des Blutkreislaufs als verantwortlch identifiziert.ii Im Notoginseng sind mehr als 30 Saponine nachgewiesen (Dong u.a.; Du u.a.). Wer sein Gehirnzentrum, der Hippocampus ist hier angesiedelt, in gutem Zustand erhalten will – im Notoginseng ist ein Ginsenosid verfügbar, welches ihm dabei hilft. Ein Forschungsbericht in Nature (gilt als führende Zeitschrift in den Naturwissenschaften), hat dies in im September 2014 ausführlich nachgewiesen. Wer seinem Herzen etwas Gutes tun will, schenkt ihm Notoginseng. Die wissenschaftlichen Belege dafür sind eindrucksvoll. Auch eine Steigerung der sexuellen Kompetenz ist nachgewiesen (Li, He, Lin, Gou, 2014, Urol Int).

Der Amerikanische Ginseng (Panax quinquefolius)

ist im Vergleich zu Panax Ginseng und Rotem Ginseng weniger bekannt.

Aufgrund der Vielfalt und Qualität seiner Wirkungen (ausführlich von Yance, Adaptogens, 2013 beschrieben), wird der Amerikanische Ginseng als “Gold des Waldes” bezeichnet.9 Die große Zahl bioaktiver Wirkstoffe – mehr als im asiatischen Ginseng – erklärt dann auch warum er so zahlreiche Wirkungen besitzt. Er wirkt auf alle Organe des Körpers.

Was machte den amerikanischen Ginseng für die Indianer so interessant? Frauen fühlen sich mit amerikanischem Ginseng nicht nur wohler, er bewirkt bei ihnen auch eine Anti-Aging-Wirkung. Bei Männern auch, aber diese können noch leichter auf den „heißeren“ asiatischen Ginseng ausweichen.

In Ostasien, der Heimat von Panax Ginseng hat man das früh gemerkt. Nicht umsonst ist der Ferne Osten der Hauptabnehmer des Amerikanischen Ginseng, zumehmend in Asien selbst erzeugt. Wer vermag so etwas zu leisten? Dazu kommen die vielfältigen bekannten Wirkungen. Die Chinesen bezeichnen American Ginseng als yin-Adaptogen. Die asiatischen Ginseng sind demgegenüber Yang, und daher so begehrt bei Menschen, die ihren Körper schnell Energie zuführen wollen, auch Sport treibenden. Stress zerstört das Gleichgewicht von Yin und Yang. Das weibliche gilt als yin. Der amerikanische Ginseng unterstützt daher Frauen, ihr Gleichgwicht zwischen Ying und Yang zu erhalten oder wiederherzustellen. Aber auch Männer brauchen Yin.


Amerikanischer Ginseng, Panax quinquefolius

Die amerikanischem Ginseng zugesprochenen Eigenschaften unterstützen diese Sichtweise. Frauen haben manchmal Probleme mit Panax Ginseng. Er kann für sie zu hart und schnell wirken, ihren Körper aufgrund der raschen Wirkung der bioaktiven Wirkstoffe überfordern. Bei dem nordamerikanischen Ginseng ist das nicht der Fall. Er wirkt langsamer, trotz vergleichbarer Wirkung wie asiatischer Ginseng. Das hilft Frauen viel und umso besser, je mehr Stress sie ausgesetzt sind.

Die Wirkstoffe, Ginsenoide genannt, weitgehend identisch mit denen des asiatischen Ginseng (weiß oder roter). Aber nur fast. Wirkung gegen Stress. Wer gesund altern will, ab welchem Alter auch immer, muß gegen Stress angehen, ihn zähmen, auf die Wirkung auf Körper und Gehirn einschränken. Adaptogene sind Anti-Stresser. Sie wirken auch gegen oxidativen Stress. Für American Ginseng wurde ermittelt: Er schützt das Erbgut (DNA) vor oxidtativem Stress, schon wenige Stunden nach der Einnahme. Kaum zu glauben. Man kann es nachlesen.10

Angebote an Ginseng

Ginseng wird reichhaltig angeboten. Vorsicht ist angebracht. Marketing überzogen. Gilt für viele Anbieter. Hochgerechnet auf die Wirkung sind sie zu teuer. Die Qualität ist oftmals bescheiden. Der Interessierte wird auch wenig informiert, was wirklich im Produkt enthalten ist: Pulver, Extrakt.

Wir haben gegenwärtig fünf Ginsengs im Angebot, drei die oben angesprochenen: Roter Ginseng, amerikanischer Ginseng in Kombination mit Panax Notoginseng. Der indische Ginseng (Ashwagandha) und der sibirische (Eleuthero ist gleichfalls verfügbar), wir schreiben aber heute nicht darüber, weil sich ihre Biowirkstoffe von den obigen Ginsengs grundlegend unterscheiden.

Alle drei Produkte sind Ginsengpulver.

Im Pulver sind sämtliche Wirkstoffe der Wurzeln enthalten. Neben den Ginsenosiden enthält das Pulver Peptide, Proteine, Polysaccharide (Mehrfachzucker) und weitere Substanzen. Das natürliche Gemisch dieser Wirkstoffe erklärt die Vielfalt der Wirkungen. In einer Extraktion (Extrakt)  sind nicht mehr alle Wirkstoffe enthalten oder nur in geringeren Anteilen als im Pulver.

Alle Produkte wurden umfangreichen Labortests unterworfen. Alle sind frei von Schwermetallen und Pestiziden. Dies ist keine Behauptung sondern durch Laborbefunde belegt. Diese stammen einerseits aus dem Herkunftsland (China), wurden aber sämtlich in Deutschland nach den hier herrschenden strengen Vorgaben durch unabhängige Laboratorien vollzogen.

Im Übrigen: Sämtliche Produkte von Adaptogenics/Teepower wurden dieser Überprüfung ebenfalls unterzogen.

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1 Quackery: Ginseng: Panacea among herbal remedies?

3 Kelly McGonical, Bergauf mit Rückenwind, Goldmann Verlag, 2012, S. 79.

4 The Nature of Ginseng: From Traditional Use to Modern Research, Institute for Traditional Medicine.

5 Lee und Kim, A review on the medicinal potentials of ginseng and ginsenosides, Journal of Ginseng Research, 38, 2014.

6 Murphy, Laura L. und . Ferraro , James S., Ginseng and Male Sexual Behavior, Herbal Drugs: Ethnomedicine to Modern Medicine, 2009, 57-66. Eine Untersuchung im Journal of Urology (Ausgabe November 2014) hat die Verbesserung der Erektionsfähigkeit und Ausdauer im Vergleich zur Einnahme von Scheinmedikamenten nachgewiesen.

7 Dong-Hyun Kim, Chemical Diversity of Panax ginseng, Panax quinquifolium (Amerikanischer Ginseng), and Panax notoginseng J Ginseng Res. 2012 Jan; 36(1): 1–15..

8 Li u.a., New dammarane-type tripernoides, Journal of Ginseng Research, 2013. Die Forscher entdeckten neue Wirkstoffe im Notoginseng.

9 Pritts, K.D., Ginseng: How to find, grow and use America’s forest gold, Stackpole Books, 2010).

10 Szeto YT und andere: American ginseng tea protects cellular DNA within 2 h from consumption: results of a pilot study in healthy human volunteers, Int J Food Sci Nutr. 2015 Nov;66(7):815-8..

i GINSENG, vol. 38, no. 1, pp.28-33, 2014.

ii GINSENG, vol. 36, no. 1, pp.1-15, 2012.

1 Kommentar

  1. Guido Says:

    Sehr schöne Erläuterung über die verschiedenen Ginseng-Arten.

    Sie schreiben: „Wir haben gegenwärtig fünf Ginsengs im Angebot, drei die oben angesprochenen: Roter Ginseng, amerikanischer Ginseng in Kombination mit Panax Notoginseng.“

    Bedeutet das, dass in Ihrem Angebot des amerikanischen Ginsengs Notoginseng enthalten ist?



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